DTZ 38-2026
Shownotes
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00:00:00: Willkommen zu einer neuen Folge von TabakFlesch, dem Podcast der DTC.
00:00:04: Die Tabak-Zeitung!
00:00:06: Wir blicken heute auf die Ausgabe, vom September, vom Sechzehnten, im September,
00:00:11: und vorab noch ein kurzer Transparenz-Hinweis für Sie – dieser Podcast wurde mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz erstellt.
00:00:19: Genau.
00:00:19: Schön dass sie wieder dabei sind.
00:00:21: Also stellen Sie sich mal vor, mitten in Europa arbeiten hochmoderne Fabriken die eine Million Zigaretten ausspucken.
00:00:29: Pro Stunde wohlgemerkt!
00:00:31: Errichtig pro Stunde.
00:00:32: und der Startsicht davon?
00:00:34: Naja keinen einzigen Cent.
00:00:36: Das ist keine Fiktion.
00:00:37: das ist die neue Realität der organisierten Kriminalität.
00:00:42: Leider ja.
00:00:43: Wir schauen heute darauf, wie solche Entwicklungen mit dem drohenden Tabak-Steuerschock ab im Jahr haben.
00:00:51: Außerdem blicken wir auf das Messetrio rund um die Intertabakk und auf ein Startup, dass den Cautabackmarkt durch so eine ganz clevere Mechanik revolutioniert.
00:01:00: Der Blick auf Steuerpläne der Bundesregierung ist dafür eigentlich der perfekte Startpunkt finde ich.
00:01:05: Ja fangen wir damit an!
00:01:06: Ab im Jahr hat sich die Industrie und auch den Handel nämlich eine vierjährige Steuererhöhungswelle erwartet
00:01:13: Über alle Kategorien hinweg, oder?
00:01:14: Genau.
00:01:15: Über sämtliche Produktkategorie.
00:01:18: Das Ziel des Bundes ist da ganz klar definiert bis zum Jahr- und Jahrzehnte soll jährlich knapp drei Komma fünf neun Milliarden Euro an zusätzlichen Einnahmen reinfließen.
00:01:26: Drei Komma Fünf Neun Milliarden!
00:01:29: Also das ist eine gewaltige Belastung für die legalen Unternehmen.
00:01:32: Absolut.
00:01:33: Für mich wirkt es ehrlich gesagt so als würde der Staat die Konsumenten da regelrecht in die Arme von so einem parallel völlig unversteuerten Wirtschaftssystem treiben.
00:01:42: Ja Das ist wie so ein löchriger Eimer.
00:01:44: Der Staat gießt oben höhere Steuern rein, aber unten versickern Milliarden in der Schattenwirtschaft!
00:01:50: Wie passt das denn mit den neuen Zahlen der Finanzwächter zusammen?
00:01:54: Das ist genau der Wundepunkt wenn man sich den Europäischen Rechnungshof mal ansieht.
00:01:57: Die EU entgegen jährlich dreizehn Milliarden Euro.
00:02:01: Wahnsinn
00:02:02: Und die Mechanik dieses Schwarzmarktes hat sich fundamental professionalisiert.
00:02:07: Kriminelle Netzwerke verlassen sich längst nicht mehr nur auf den Import von außen.
00:02:11: Die produzieren jetzt selbst hier, richtig.
00:02:13: Exakt!
00:02:14: Die dezentralisieren ihre Produktion und bauen vollwertige Industrieanlagen direkt innerhalb der EU auf.
00:02:20: Unglaublich!
00:02:20: Diese Anlage in Belgien die Sie anfangs erwähnt haben, die Ermittler kürzlich ausgehoben haben produzierte wirklich diese eine Million Zigaritten pro Stunde.
00:02:29: Aber da frage ich mich wie kann eine industrielle Produktion in so einem gewaltigen Maßstab komplett unter dem Radar der Behörden in Brüssel bleiben?
00:02:36: Naja... Der Europäische Rechnungshof kritisiert hier ganz konkret das Fehlen einer zentralen Koordinierung.
00:02:43: Die Syndikate agieren da extrem agil und grenzüberschreitend,
00:02:47: während die Behörden wahrscheinlich
00:02:49: oft isoliert in ihren nationalen Silos arbeiten genau.
00:02:53: Die Gegenmaßnahmen sind laut dem Bericht schlichtweg nicht robust genug.
00:02:57: Wenn jetzt also der regulatorische Druck steigt und gleichzeitig so ein hoch professioneller Schwarzmarkt wächst dann ist es doch eine absolute Zereißprobe für die Branche?
00:03:06: Eine gigantische!
00:03:07: Ja.
00:03:08: Umso wichtiger ist es da natürlich, dass sich die legale Tabakwirtschaft physisch versammelt um Strategien zu entwickeln.
00:03:14: Stichwort Inter-Tabag.
00:03:15: Genau!
00:03:16: Vom fünften bis siebzehnten September treffen sich in Dortmund rund siebenhundertfünfzig Aussteller aus vierundsechzig Ländern.
00:03:24: Die Messe fungiert hier wirklich als strategischer Kompass.
00:03:27: Es ist auch total faszinierend zu beobachten wie sich diese ganzen Marktveränderungen direkt in der Architektur der Messerhallen widerspiegeln.
00:03:35: Wie meinen Sie das?
00:03:37: Ein ganz prägnantes Beispiel ist das Traditionsunternehmen Landewick.
00:03:40: Die vergrößern sich in Halle sieben mal eben massiv auf über dreihundert Quadratmeter.
00:03:45: Dreihundert-Quadratmeter,
00:03:47: Wahnsinn!
00:03:48: Warum braucht denn ein klassischer Hersteller plötzlich so eine derart gigantische Fläche?
00:03:53: Geht es dann nur um reine Präsenz?
00:03:55: Nein überhaupt nicht.
00:03:57: Es geht um die physische Anpassung an neue Konsumgewohnheiten.
00:04:00: Landeweg präsentiert dort nicht nur klassische Kernmarken wie Mademoiselle.
00:04:05: Okay, was dann noch?
00:04:07: Die Vergrößerung ist vor allem nötig um dedizierte Markeninseln für die E-Zigarettenangebote zu schaffen.
00:04:12: Ah, verstehe!
00:04:14: Im Gegensatz zu einer normalen Zigarettenschachtel erfordern diese Next Generation Produkte hier viel mehr Erklärungsbedarf.
00:04:21: Sie brauchen technische Demonstrationen, Testzonen.
00:04:24: Also der Stand ist eine direkte Antwort auf die Transformation des Portfolios.
00:04:28: Apropos Transformation, der Anpassungsdruck der Zwingt die Industrie auch zu enormer Produktinnovation.
00:04:35: Richtig
00:04:36: ja!
00:04:36: Das zeigt ein Hamburger Start-up ganz gut – Lühne von CEO Fabian Mund, die präsentieren auf der Messe quasi Kautabak zwei Punkt Null also weißer Tabak im Beutel, der keine braunen Zähne macht und Spukknäpfe überflüssig macht.
00:04:50: Eine echte Innovation.
00:04:52: Die Nutzung von weißen Tabak in dieser Form löst ein massives kosmetisches und praktisches Problem für den Konsumenten, aber es behält das klassische Cautabakerlebnis bei.
00:05:02: Moment!
00:05:02: Da muss ich jetzt als kritischer Beobachter mal einhaken.
00:05:06: Weißer Tabak im Beutel?
00:05:08: Das klingt für mich doch verdächtig nach einer Nikotin-Pouch.
00:05:12: Angesichts der extrem strengen Regulierungslage Wie will das Startup dem Fachange garantieren, dass das legal verkehrsfähig ist?
00:05:23: Die juristische Unterscheidung liegt hier einzig und allein in der physikalischen Mechanik.
00:05:27: Wie genau?
00:05:28: Lünn verwendet eine feste Kaumasse.
00:05:31: Wenn der Konsument den Beutel einfach nur im Mundraum ruhen lässt, dann passiert da fast nichts.
00:05:35: Das Negotin wird wirklich erst durch eine aktive kontinuelle Kaubewegung in relevanten Mengen freigesetzt.
00:05:40: D.h.,
00:05:41: die mechanische Einwirkungen des Nutzers ist der entscheidende Faktor für die Produktkategorie?
00:05:46: Genau
00:05:46: das ist der Kern der Innovation und um das zu untermauern haben die Gründerextre eine unabhängige Laborkaustudienauftrag gegeben.
00:05:53: Echt?!
00:05:54: Für so einen Beuteln?
00:05:55: Ja!
00:05:56: Dort wurde der Ruhestand im Speichel gegen den aktiven Kauprozess maschinell simuliert.
00:06:03: Die Daten belegen schwarz auf weiß, dass die Funktion von der Kaubewegung abhängt.
00:06:09: Das liefert dem Handel diese zwingend benötigte rechtliche Sicherheit.
00:06:12: Puh
00:06:14: Und das bringt mich eigentlich zu einem Gedanken Den sie sich als Zuhörer heute gerne mal mitnehmen dürfen Wenn innovative Startups mittlerweile klinische KAU-Studien im Labor durchführen müssen, nur um den Behörden die simple physikalische Funktion ihrer Produkte zu beweisen.
00:06:30: Ja das ist schon absurd!
00:06:32: Regulieren wir dann eigentlich überhaupt noch im Sinne des Verbrauchers oder zwingen wir die Industrie da in einen reinen Bürokratiekrieg?
00:06:39: Eine zentrale Überlegung, die auf den Gängen der Intertabak nächste Woche mit Sicherheit für sehr intensiven Gesprächsstoff sorgen wird.
00:06:47: Auf jeden Fall Das war der Tabak-Flesch für heute.
00:06:50: Alle Details lesen Sie in der DTZ die Tabakzeitung, Ausgabe thirty-eight vom sechzehnten September zwei tausend sechsundzwanzig.
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