DTZ 32-2026

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00:00:00: Willkommen zu einer neuen Folge von Tabak Flash, dem Podcast der DTZ – die Tabakzeitung.

00:00:06: Wir besprechen heute die Ausgabe Nummer thirty-two vom fünften August zwei tausend sechsundzwanzig und passen zu unserem heutigen Schwerpunkt nämlich Innovationen durch künstliche Intelligenz.

00:00:18: wurde diese Analyse hier auch mit KI Unterstützung für sie vorbereitet?

00:00:22: Genau also wir haben da quasi direkt das Werkzeug genutzt über dass wir heute aussprechen

00:00:27: Richtig Stellen Sie sich das mal vor, also ein System weiß schon am Dienstag, welche spezifischen Zigarrenformate Ihre Kunden am Freitag verlangen werden.

00:00:36: Oder eine Software entdeckt in Millisekunden, Schmuggelware in einem vierzig Tonner ja wo das menschliche Auge auf dem Röntgenbild einfach nur noch Rauschen sieht?

00:00:46: Wahnsinn

00:00:46: oder?!

00:00:47: Wir analysieren heute, wie Daten den Branchenalltag fundamental verändern.

00:00:52: Also wirklich vom Point of Sale bis zur komplexen Lieferkette!

00:00:55: Da fangen wir am besten direkt im Einzelhandel an – das ist ja quasi unser direktes Testlabor für den Kundenkontakt.

00:01:02: Wenn wir auf die aktuellen Umfrage-Daten schauen nutzen Fachhänder wie Franz Fleischmann vom Gert Jansens Pfeifendepot KI längst nicht mehr nur so als bloße digitale Checkliste.

00:01:13: Nee, absolut nicht.

00:01:14: Die Systeme nutzen da ja mittlerweile prädiktive Analytik – richtig!

00:01:18: Exakt.

00:01:18: Also sie werten historische Verkaufszahlen aus und verknüpfen die dann mit ganz externen Varialen?

00:01:24: Das geht also weit über den klassischen Warenwirtschaftsreport hinaus.

00:01:28: Also die KI arbeitet hier als Mustererkennungsmaschine.

00:01:33: Sie registriert zum Beispiel, dass bei einer bestimmten Wetterlage oder so die Nachfrage nach bestimmten Produkten steigt und warnt dann proaktiv bevor der Bestand leer läuft.

00:01:42: Das

00:01:42: ist der Kern der Sache.

00:01:44: Wobei Oliver Fries von Zigarrenfries da eine echt entscheidende Einschränkung macht, die leider oft übersehen wird.

00:01:51: Oh okay was meint ihr da genau?

00:01:53: Naja das Modell steht und fällt halt mit der Datenqualität.

00:01:56: Ein Algorithmus, der mit unsauberen Stammdaten aus dem Großhandel oder eben der eigenen Kasse gefüttert wird, der generiert eigentlich nur systematischen Unsinn.

00:02:05: Ja

00:02:05: klar!

00:02:05: Müll rein, Müll raus sozusagen – das heißt kleine Händler könnten da auch schnell überfordert sein, oder?

00:02:11: Gerade wenn man an den Fachkräftemangel denkt….

00:02:13: Ja absolut!

00:02:14: Händlern müssen jetzt nicht programmieren können aber sie müssen ein wirklich rigoroses Datenmanagement etablieren.

00:02:21: Das ist ein super Punkt.

00:02:22: Diese absolute Abhängigkeit von sauberen Datenstrukturen führt uns ja logisch direkt in die Industrie.

00:02:28: Da steigen die Volumina ja exponentiell!

00:02:33: Wenn ein Einzelhändler schon diese Präzision braucht, wie operiert dann erst einen Hersteller?

00:02:38: Wielandewijk?

00:02:39: Dort wird KI sogar für das Verpackungsdesigner Marke Sché eingesetzt.

00:02:43: Hier greift ein etwas anderer Mechanismus – nämlich generative KI.

00:02:48: Statt nur Zahlenreihen auszuwerten, werden die Modelle hier mit Jahrzehntelanger Designhistorie trainiert.

00:02:54: Ach krass, die lassen die KI also richtig kreativ arbeiten.

00:02:57: Genau!

00:02:58: Die Software entwirft jetzt keine finale Falschachtel aber sie generiert in Sekundenbruchteilen hundertevisuelle Iterationen.

00:03:05: Das Design Team nutzt diese dann als Ausgangsbasis.

00:03:08: Wahnsinn Ein echter Kontrast eigentlich.

00:03:10: Auf der einen Seite diese kreative Disruption und auf der anderen Seite haben wir so ein über zweihundertfünfzig Jahre altes Familienunternehmen wie John Wilhelm von Eiken das seine Prozesse durch Algorithmen strafft.

00:03:23: Ja, und dann nennt der IT-Manager Karl Brockhausen eine echt überraschende Zahl.

00:03:29: Die KI-Einführung dort sei zu siebzig Prozent reine Kulturarbeit!

00:03:37: Aber irgendwie auch logisch, weil diese Tradition eben die nötige Ruhe für eine Durchdachte Digitalisierung gibt.

00:03:43: Richtig!

00:03:43: Es geht ja darum, etablierte Arbeitsweisen aufzubrechen – bei Von Eiken werden Enterprise Resource Planning Daten durch KI in Echtzeit überweiht.

00:03:51: Feingfach um Engpässe zu finden?

00:03:53: Exakt!

00:03:54: Die Algorithmen identifizieren Engpäße in der Produktion noch bevor sie akut werden.

00:03:59: Die gleichen Einfach-Durchlaufzeiten prädektiv ab.

00:04:03: Die Mitarbeiter müssen aber erst mal lernen, dieser Vorhersage mehr zu vertrauen als ihrem

00:04:07: Bauchgefühl.

00:04:08: Ja und wenn wir über Vertrauen sprechen landen wir unweigerlich beim sensibelsten Thema unserer Branche – nämlich Regulation- und Jugendschutz.

00:04:17: Oh ja ein riesiges Thema!

00:04:19: Der Großentwafferband entwickelt da ja gemeinsam mit Google eine digitale Altersverifikation per Smartphone Wallet.

00:04:27: Da frage ich mich direkt wie will man das Datenschutz konform lösen?

00:04:31: Kein Konsument will doch, dass ein Tech-Konzern Profile seines Genussmittelkaufs anlegt.

00:04:37: Das stimmt!

00:04:38: Aber das wird technologisch durch kryptografische Verfahren gelöst – das nennt sich Zero Knowledge Proofs.

00:04:44: Zero was?

00:04:45: Zero knowledge proofs.

00:04:47: Das Terminal fragt das Smartphone quasi nicht nach dem Namen oder dem genauen Geburtsdatum.

00:04:52: Das Wallet bestätigt über einen verschlüsseltes Token lediglich einen binären Wert.

00:04:57: Also ist die Person über achtzehn Ja oder Nein?

00:05:00: Ah, verstehe!

00:05:02: Das Merkmal volljährig wird also komplett vom eigentlichen Identitätsnachweis entcoppelt.

00:05:07: Der Jogenschutz wird digital ohne dass ein nachverfolgbares Datenprofil entsteht – ein echtes Win-Win-Szenario.

00:05:14: Genauso ist es und diese datensparsame Analyse sehen wir auch auf europäischer Ebene bei der Schmuggelbekämpfung.

00:05:22: Du meinst die Ermittler von Olaf?

00:05:24: Richtig.

00:05:24: Wenn Olaf Lastkraftwagen an den Außengrenzen räumt geht, analysieren neuronale Netze das Bildmaterial.

00:05:31: Diese Modelle markieren dichte Abweichungen oder Holräume, die das menschliche Auge gar nicht erfassen kann.

00:05:37: Wir sehen also Algorithmen optimierend nicht nur bestehendes.

00:05:41: Sie verändern wirklich die Architektur der Prozesse Sei es an der Kasse bei Lieferengpässen oder eben an der Grenze.

00:05:48: Das bringt mich noch auf einen Gedanken für Sie zu Hause.

00:05:51: Wenn KI schon so komplexe Muster findet, analysiert sie bald vielleicht auch chemische Rezeptoren um völlig neue Genusssegmente für die Branche zu erschlissen an die wir heute noch gar nicht denken?

00:06:03: Das wäre auf jeden Fall der nächste logische Schritt!

00:06:08: Alle Details lesen Sie in der DTZ die Tabakzeitung Ausgabe Nr.

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